Wohnen in der eigenen Wohnung - Unterstützung nach Bedarf

Das Team der Wohnbegleitung unterstützt Sie dabei, selbstbestimmt und möglichst selbständig in der eigenen Wohnung zu Leben. Sie teilen uns mit, in welchen Bereichen Sie Unterstützung und Begleitung wünschen. Gemeinsam vereinbaren wir die Themen und Häufigkeit der Begleitung - ganz nach Ihren persönlichen Zielen und Bedürfnissen.

Erwachsene wohnen in einer eigenen Wohnung. Fachpersonen betreuen sie im Alltag: zum Beispiel bei Fragen zu Einkaufen, Kochen, Putzen, Geld, Arbeit, Familie und Behörden.

In welchen Bereichen wünschen Sie Unterstützung?

Haushalt

Aufgaben und Einkäufe planen, putzen und waschen, einkaufen, kochen, Geräte bedienen, Energie sparen, Schäden melden

Gesundheit

Arztbesuche planen, Umgang mit Medikamenten, mit Notfällen umgehen, Krisen erkennen und bewältigen, Kontaktstellen kennen

Administration

Post bearbeiten, Dokumente verstehen, Briefe/Mails schreiben (z.B Behörden, Vermieter, Arbeitgeber,...), Termine organisieren, Verträge abschliessen

Finanzen

Geld einteilen, Budget einhalten, Ausgaben planen, Rechnungen zahlen

Freizeit

Angebote finden, Anmeldungen machen, Reisen planen, Billette lösen

Beziehungen

Bestehende Kontakte pflegen, neue Freundschaften finden, Konflikte lösen

Entwicklung

Neue Wohnung oder Arbeit suchen, mit dem Partner/der Partnerin zusammenziehen, persönliche Ziele verfolgen

Mediennutzung

Umgang mit Social Media, Handy und andere digitale Geräte und Anwendungen

Mehr über das Angebot der Wohnbegleitung


Für wen eignet sich das Angebot?

Unterstützung im Alltag

Individuelle Begleitung

Anpassung an Bedürfnisse

Dauer und Finanzierung

Begleitung nach persönlichen Bedürfnissen

Durch die Wohnbegleitung fühle ich mich entlastet, z.B. wenn ich bei Untersuchen, oder Arztbesuchen, bei denen ich mich unsicher fühle, begleitet werde. Es tut mir gut, über Probleme und Belastungen mit meiner Wohnbegleitung zu sprechen.

Leistungsnutzerin V.

Für mich ist Wohnbegleitung, dass jede 2te Woche jemand bei mir in der Wohnung vorbeikommt, dabei fühle ich mich nicht alleingelassen. Ich habe somit eine Bezugsperson bei der ich Probleme und Fragen klären kann.

Leistungsnutzer M.

Einer meiner Klienten geriet krankheitsbedingt in eine belastende Wohnsituation. In der Therapie konnte die emotionale Situation besprochen und verschiedene Lösungsstrategien erarbeitet werden. Aber für die konkrete Umsetzung wie Gespräche mit Beteiligten im Umfeld, Wohnungssuche und Zügel-Organisation war die Wohnbegleitung unerlässlich. Ich schätze die enge Zusammenarbeit sehr.

Verena Staggl, Therapeutin

Der Besuch von der Wohnbegleiterin am Montagmorgen bedeutet jeweils für mich ein wunderbarer Tages-/ Wocheneinstieg und dient zum Reflektieren des Wochenendes, zum Rückblick halten für die ganze vergangene Woche. Oft hilft mir das Gespräch zum Büschele und bei Bedarf zur Struktur- und Entscheidungshilfe.

Leistungsnutzerin A.

Die Begleitung hilft mir bei Fragen um die Finanzen und bei schriftlichen Sachen. Mit der Wohnbegleitung gelingt es mir, Ziele im Haushalt zu erreichen. Ich schätze die persönlichen Gespräche, dort erhalte ich immer wieder wichtige Inputs.

Leistungsnutzerin A.

Klientinnen und Klienten mit einem psychischen Leiden, die aber dennoch über ausreichende Ressourcen verfügen, um selbständig zu wohnen, können enorm profitieren. Ich habe in meiner Funktion die Wohnbegleitung schon mehrmals beigezogen, wenn Menschen nach einem Klinikaufenthalt oder beim Wechsel von einer betreuten in eine selbständige Wohnsituation auf Unterstützung angewiesen sind.

Christin Cadalbert, Berufsbeiständin

Die Wohnbegleitung hilft mir im Alltag nicht den Überblick zu verlieren. Dass ich regelmässig mit jemandem besprechen kann was ansteht und was ich erledigen möchte macht es einfacher alles präsent zu haben. Und es motiviert mich, wenn ich etwas bis zum nächsten Termin erledigt haben möchte. Im Gespräch finden wir auch oft Muster und Zusammenhänge, die mir im Alltag nicht aufgefallen wären.

Leistungsnutzer D.

Der Glaube an mich und die vielen Ratschläge und die Geduld war es was mir wichtig war für die Fort-schritte. Die Wohnbegleiterin hörte gut zu und es wurde meistens gefragt was ich brauche um weiterzu-kommen. Oft war es langsamer das Tempo als gedacht doch sie liess sich nicht von der Langsamkeit die Laune verderben. Vielmehr war es das Geschick damit umzugehen und dessen Akzeptanz.

Leistungsnutzerin V.

Es war ansteckend auch in trüben Zeiten Ich konnte dadurch meine ständige Hintersinnung stoppen und lernen das Leben mehr zu geniessen. - Dank Wohnbegleitung, Gruppentherapien und Freunde kann ich nun schon 7 Jahre alleine Wohnen.

Leistungsnutzerin V.

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